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KÖLN – MITTENDRIN IN EUROPA

Die 2000jährige Geschichte der von Römern gegründeten „Colonia“ prägt auch heute noch das Bild Kölns, der ältesten deutschen Großstadt. Das „Heilige Köln“ ist bekannt für seine beeindruckenden Kirchen, allen voran der Kölner Dom. Die berühmte, vielseitige Museumslandschaft zieht ebenso wie einzigartige Großevents jährlich Millionen von Besuchern an. Mit gut einer Million Einwohnern ist sie zudem die viertgrößte Stadt Deutschlands. Als einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Westeuropas begünstigt die zentrale Lage am Rhein noch immer Wirtschaft und Industrie der internationalen Messestadt.

Die Kölnmesse veranstaltet jährlich über 50 internationale Messen und Ausstellungen, wozu mehr als 42.000 ausstellende Unternehmen und zweieinhalb Millionen Besucher aus circa 200 Ländern anreisen. Besonders bekannt sind photokina, Anuga, Orgatec, ART COLOGNE, domotechnica und imm (Internationale Möbelmesse).
Hochgeschwindigkeitszüge wie ICE, Thalys/Eurostar und City-Night-Express sowie die Günstigflieger Germanwings, Deutsche BA und Hapag Lloyd Express steuern die Domstadt an. Einmal angekommen stehen den Gästen in Köln rund 250 Hotels mit ca. 25.000 Betten zur Verfügung.

Dass Köln auch „Medien- und Kommunikationsstadt“ genannt wird, verdankt es der einmaligen Mischung von Kunst, Kultur und Kreativität. Diese sind der ideale Nährboden für Medien und Sender. Allein 11 Rundfunkanstalten haben hier ihren Sitz, u.a. der WDR-Westdeutscher Rundfunk- als größte europäische Sendeanstalt.

Gutes Klima bietet die Rheinmetropole auch für Forschung und Lehre.
85 000 Studenten studieren an der Kölner Universität und weiteren Hochschulen.

Kölns Wahrzeichen ist der alles dominierende gotische Dom mit den charakteristischen Türmen. Er birgt den goldenen Schrein der Heiligen Drei Könige und zahlreiche kostbare Schätze. Ebenso bedeutend ist der Kranz der zwölf romanischen Kirchen, wahre Kleinode mittelalterlicher Kirchenbaukunst.

Bei einem Spaziergang um die 750 Jahre alte Kathedrale, die 1996 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, kann der Besucher fast alle Sehenswürdigkeiten per pedes erreichen: Museen von Weltgeltung, wie das Museum Ludwig für Moderne Kunst, das Römisch-Germanische Museum, das Diözesanmuseum und weitere.
Im Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud, der „Mutter“ aller Kölner Museen, zwischen Rathaus und Gürzenich gelegen, sind Gemälde und Plastiken vom Mittelalter bis zur Neuzeit und die Impressionisten-Sammlung der Fondation Corboud zu sehen.

Nur wenige Schritte weiter, auf einer Halbinsel im Rheinauhafen, liegt das Imhoff-Stollwerck-Schokoladenmuseum, Kölns süßeste museale Variante. Nachbar ist das Deutsche Sport- und Olympia-Museum, ein Aktiv-Museum, das zum Mitmachen einlädt.

Ebenfalls im Schatten der Domtürme befinden sich Altstadt und Rheingarten mit den Schiffsanlegestellen, Historisches Rathaus, Prätorium (römischer Statthalterpalalst), Mikwe (jüdisches Kultbad) und Gürzenich.

Unterhaltung bieten Philharmonie, Oper, Theater, Kabarett, Musical und Popszene.
Das Musikfest am Ring entlang der Ringboulevards lockt alljährlich mehr als eine Million Besucher zum größten Popspektakel der Welt.
Die Philharmonie hat sich zum Mittelpunkt des vielfältigen Kölner Musiklebens entwickelt. Die Kölnarena ist mit 18 000 Plätzen Deutschlands größte und schönste Mehrzweckhalle. Der elegante Bau ist seit seiner Eröffnung im Jahr 1998 ein Muss für Stars wie Luciano Pavarotti, Elton John, Rod Stewart u.a. Publikumsrenner sind neben Handball und Basketball die Eishockeyspiele der lokalen Helden „Kölner Haie“.

Shoppingmeilen, Passagen und Galerien werden in Köln immer beliebter. Von Brauhäusern mit der Bierspezialität „Kölsch“, dem berühmten „Halven Hahn“ und den „Köbes“ genannten Kellnern bis hin zu 3-Sterne-Koch Dieter Müller im Schlosshotel Lerbach reicht das kulinarische Spektrum.
Erholung und Unterhaltung gibt es vielfältig: Zoo, Flora, Botanischer Garten, Rheinpark mit Tanzbrunnen, Grüngürtel, Rheinseilbahn und Schiffsfahrten auf dem Rhein.

Im Dezember laden sechs Weihnachtsmärkte den Besucher nach Köln. Jeder Markt hat eine besondere Atmosphäre und ein eigenes Programm. Rahmenveranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen, Winterfahrten auf dem Rhein machen den Advent in Köln zum Erlebnis.

Weltbekannt ist der Kölner Karneval, die „fünfte Jahreszeit“, deren Höhepunkt die „drei tollen Tage“ sind. An Rosenmontag erleben jedes Jahr mehr als eine Million Menschen auf den Straßen Kölns den Rosenmontagszug mit der Triumphfahrt des närrischen Dreigestirns Prinz, Bauer und Jungfrau.
Nicht nur im weltberühmten Karneval ist der Kölner fröhlich und ausgelassen. Seine heitere, unkomplizierte Lebensart steckt das ganze Jahr über Menschen aus aller Welt an.

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Kölner Geschichte

Köln hat eine wechselvolle, rund 2000-jährige Geschichte aufzuweisen, die es zu einem bunten Gemisch aus Altem und Neuem, aus Weltstädtischem und Provinziellem gemacht hat. Genau diese Mischung macht die Stadt so unverwechselbar.

Unter den deutschen Großstädten ist Köln die älteste. Ihr Name geht zurück auf die Römer, die eine Ubiersiedlung 50 n. Chr. zur „Colonia“ erhoben haben. Der Kaiserliche Statthalter Roms residierte hier, und die Stadt entwickelte sich rasch zu einem der wichtigsten Handels- und Produktionszentren des römischen Reichs nördlich der Alpen. Nach den Wirren der Übergangszeit, in der die Stadt unter fränkische Herrschaft geriet, wurde Köln unter Karl dem Großen 785 zum Erzbistum erhoben.

Die Kölner Erzbischöfe, die zu den mächtigsten Feudalherren zählten, wurden Kanzler für den Reichsteil Italien (11. Jh.) und Kurfürsten (14. Jh.). Die Stadt erlebte im Mittelalter eine außerordentliche Blütezeit, sie war die bevölkerungsreichste und eine der wohlhabendsten Städte im deutschen Sprachraum, vor allem bedingt durch das Pilgerwesen und die Begünstigung, die das Stapelrecht mit sich brachte.

Die Bürger Kölns konnten 1288 nach dem militärischen Sieg über den Erzbischof und Stadtherrn die politische Macht in die eigenen Hände nehmen. Man verhielt sich wie eine freie Reichsstadt, bekam das Recht offiziell aber erst 1475 verliehen. Die Bürgerschaft gründete 1388 die erste städtische Universität in Europa, die heute mit rund 50.000 Studenten die größte Hochschule Deutschlands ist.

Köln spielte früh eine wichtige Rolle als Handelszentrum und Teil der Hanse. Nach der Entdeckung der Neuen Welt, der Einführung neuer Wirtschaftsformen und Handelswege sowie dem Aufkommen der Nationalstaaten in Europa, folgte für Köln ein relativer wirtschaftlicher Niedergang, der bis zum 19. Jahrhundert andauerte. Auch im politischen Bereich war ein Niedergang zu beobachten.

Nach dem Abriss der Stadtmauer (ab 1881) war es erstmals seit dem Mittelalter wieder möglich, Köln zu erweitern. Es entstand die Ringstraße und die Neustadt. Mit der industriellen Revolution und den stufenweise Eingemeindungen großer Teile des Umlandes hatte sich Köln zur wichtigen Industriestadt entwickelt. Bedeutende Unternehmen wie Felten & Guilleaume, Klöckner-Humboldt Deutz oder Stollwerck sind auch heute noch bekannte Namen.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Innenstadt zu etwa 90 % zerstört. Am Ende des Krieges lebten nur noch ca. 40.000 Menschen im Stadtgebiet. Nach anfänglichen Überlegungen, das alte Areal aufzugeben, ging man ab 1947 dann doch an den Wiederaufbau der alten Stadt – meist in neuen zeitgenössischen Formen. Das hat das Erscheinungsbild Kölns bis auf den heutigen Tag geprägt.


Heute ist die Rhein-Metropole die viertgrößte deutsche Stadt und eine der herausragenden Reisedestinationen von Deutschland und Europa. Die Kölner Museen gehören zu den besten der Welt und haben eine enorme Anziehungskraft auf kulturinteressierte Köln-Besucher. Darüber hinaus wird Köln auch als Musik- und Event-Stadt immer populärer.


Die KölnMesse besuchen jedes Jahr etwa zweieinhalb Millionen Besucher zu etwa 50 internationalen Messen. Auch die Einkaufsstraßen und Shopping-Zentren sowie die weite Spannbreite an kulinarischen Lokalen sorgten für ansteigende Gästezahlen in den letzten Jahren.

Ein besonderes Highlight des Jahres ist immer wieder der berühmte Kölner Karneval im Februar, welcher jährlich mehr als eine Million Menschen begeistert. Aber auch die sechs Weihnachtsmärkte ziehen im Advent viele Besucher nach Köln.

Köln hat auch im 21. Jahrhundert noch eine Menge an Highlights zu bieten. Die zentrale Lage im Herzen Europas macht Köln, wie auch schon zu den Zeiten der Römer, zu einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im Westen Europas. Alle Hochgeschwindigkeitszüge halten hier, und vom Köln-Bonner Flughafen werden mehr als 130 Destinationen angeflogen.

So präsentiert sich Köln mit dem Erbe seiner alten und wechselvollen Geschichte, als:

• Kunst- und Messestadt von Weltrang
• Verkehrs- und Wirtschaftszentrum Westeuropas
• und last but not least: vitale, liebenswürdige Stadt, in der große Vergangenheit und
  Gegenwart, Wirtschaft und Kultur eine faszinierende Verbindung eingehen. Und in der
  die Menschen – nicht nur im berühmten Karneval – gerne lachen und leben.

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Köln bietet Lebensqualität
Jeder vierte Deutsche würde gerne in der Domstadt leben

Köln ist Leben. Seine Gäste bemerken es schnell: Der viel zitierte rheinische Frohsinn und die Aufgeschlossenheit der Kölner machen die Stadt zu einem besonders attraktiven Ort. Kein Wunder, dass Köln in einer aktuellen Umfrage einer großen Unternehmensberatung zur „lebenslustigsten Stadt Deutschlands“ gekürt wurde – jeder vierte Bundesbürger würde gerne hier wohnen. Gemessen am Unterhaltungsangebot und der berühmten Weltoffenheit sucht Köln seinesgleichen. Bei schönem Wetter spielt sich das Leben in den zahlreichen Straßencafés, auf dem Boulevard am „Ring“ oder in den Stadtteilen („Veedeln“) ab. Die Gemütlichkeit der kölschen Brauhäuser wissen nicht nur die Einheimischen zu schätzen. Und wer die Nacht zum Tage machen will, wird in Köln nicht enttäuscht: unzählige Diskotheken, Szene- und Musikkneipen lassen keine Wünsche offen.

Markenzeichen Internationalität

Weltoffenheit und Internationalität sind Teil des Kölner Selbstverständnisses. Im Herzen Europas vereint Köln die Vorteile einer großen Metropole mit denen einer gemütlichen Kleinstadt, in der sich jeder Besucher schnell zu Hause fühlt. An der historischen Handelsroute entlang des Rheins gelegen ist Köln seit jeher eine internationale Stadt. Heute trifft sich hier die Welt auf den rund 50 internationalen Handelsmessen oder den zahlreichen Kongressen und Konferenzen. Mit über zwei Millionen Besuchern innerhalb von zwei Jahren und mehr als 40.000 Ausstellern aus aller Welt steht Köln im internationalen Vergleich der Messeplätze auf einer Spitzenposition.

Eine Rolle als Schmelztiegel der Nationalitäten spielt auch die Kölner Universität, die durch ihre internationale Ausrichtung eine hohe Anziehungskraft besitzt. Aus über 100 Ländern kommen die Studierenden an der größten Hochschule Deutschlands, die über enge Kontakte zu Universitäten und Unternehmen im In- und Ausland verfügt. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat die Kölner Uni erst 2004 für die hervorragende Betreuung der ausländischen Studierenden ausgezeichnet. Die Deutsche Sporthochschule (DSHS) setzt ebenfalls auf internationale Bildung: So hat sie erst kürzlich den Studiengang Sporttourismusmanagement ins Leben gerufen, der auf eine weltweit wachsende Branche ausgerichtet ist. Auch private Institute wie die Europäische Wirtschafts- und Sprachenakademie (EWS) mit ihrer fast 100-jährigen Tradition arbeiten mit zahlreichen multinational tätigen Unternehmen und Handelskammern zusammen.

Im Sport zeigt sich die Kölner Internationalität ganz besonders deutlich: In den Kadern der Profi-Clubs wie der Eishockey-Mannschaft „Kölner Haie“ oder dem Basketballteam RheinEnergie Köln sind Athleten aus den USA, Kanada, Russland und vielen anderen Ländern vertreten. Und mit den „Cologne Centurions“ hat auch der American Football seit einiger Zeit eine Heimat am Rhein gefunden.

Beim Weltjugendtag 2005 wurde Köln seinem Ruf als guter Gastgeber für ein internationales Publikum gerecht. 800 000 Besucher aus allen Teilen der Erde kamen nach Köln und fühlten sich hier wohl. Den Gästen der FIFA WM 2006™ werden die Kölner ebenfalls ein herzliches Willkommen bereiten.

Tollerei und Toleranz

Die berühmte rheinische Lebensart ist mehr als eine Mentalität. Schier unerschütterlich und für Fremde zuweilen unverständlich ist der Optimismus der Kölner. Der Spruch: „Et hätt noch immer joot jejange“ (auf Hochdeutsch etwa „Es wird schon gut gehen“) beschreibt ein Weltbild, das tatsächlich gelebt wird. Im Vereinsleben, auf Festen und Veranstaltungen und im bunten Szeneangebot: überall ist Köln so aktiv wie keine andere deutsche Stadt. Offenheit und Toleranz sind die wesentlichen Leitlinien, mit denen sich die rheinische Metropole identifiziert und die sie stets pflegt – sei es im ausgelassenen Karneval, im Nebeneinander der Kulturen oder im täglichen Umgang miteinander. Menschen verschiedenster Nationalitäten teilen hier ihre Gemeinsamkeiten mit den „Alteingesessenen“. Vieles von dem, was auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint, macht das Geheimnis der typisch kölschen Mischung aus. Nicht zuletzt spiegelt sich die hohe Lebensqualität der Stadt in der Vielfalt des kulturellen und gastronomischen Angebots.

Im „Veedel“ zu Hause

Der Kölner ist nicht nur Kölner. Jeder Einwohner brüstet sich gern augenzwinkernd mit den Vorteilen seines „Veedels“ gegenüber seinen Mitbürgern. Die Identifikation mit der unmittelbaren Umgebung ist für den Kölner mindestens ebenso wichtig wie das Bekenntnis zur gesamten Stadt, denn deren Vielfalt setzt sich aus den verschiedenen Stadtvierteln zusammen. Während etwa viele Künstler und Galeristen das pittoreske „Belgische Viertel“ als Wohn- und Arbeitsstätte ausgewählt haben, zieht es die Nachtschwärmer ins „Friesenviertel“ mit seinen vielen Kneipen und Nachtclubs. In der Südstadt oder Stadtteilen wie Nippes und Ehrenfeld kommt dagegen südländisches Flair auf den zahlreichen Plätzen und in den Biergärten auf. Dort in familiärer Atmosphäre gemütlich zusammensitzen und palavern, das ist eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen der Kölner. Im Veedel kennt man sich und hält zusammen, ist aber stets froh über Besuch aus anderen Vierteln oder weiter entfernten Teilen der Welt. Auch Karnevalstouristen werden um das Wort "Veedel" kaum herumkommen, denn es hat eine äußerst prominente Stellung in einem Lied der Bläck Fööss (einer der bekanntesten kölschen Bands). Es gehört zum ständigen Liedgut des „Fastelovends“ und der FC-Fans in der Südkurve des FIFA WM-Stadions Köln.

Von bodenständig bis exotisch: Die Kölner Gastronomie

Der Kölner findet leicht einen triftigen Grund, immer wieder in netter Runde zusammen zu kommen. Zum Pflichtprogramm gehört dabei die Einkehr in eine der berühmten Brauereigaststätten.

Brauhauskultur – gelebte Gastfreundschaft
Der wohl beste Fremdenführer heißt in Köln „Köbes“. In jeder der berühmten kölschen Brauereigaststätten sorgt dieser Biermeister nicht nur für das leibliche Wohl der Gäste, sondern erheitert sie mit Anekdoten über das Kölner Leben und weiß meist, welches das beste Programm für einen Besuch in der Domstadt ist. Im Brauhaus ist die Kenntnis einiger Spielregeln für den Umgang mit der kölschen Gastlichkeit von Vorteil: So ist es nicht nötig, den „Köbes“ um ein neues Glas Kölsch zu bitten, wenn man das Vorherige geleert hat. Er wird ohne Aufforderung oder gar Zustimmung das leere Glas durch ein volles ersetzen – es sei denn, der Gast verdeckt es mit einem Bierdeckel. Die Küche der Brauhäuser bietet dem Gast meist ein reichhaltiges Angebot gutbürgerlicher Spezialitäten. Typisch Kölsch: Fast immer befindet sich darunter eine Speise namens „Halver Hahn“, wobei es sich nicht um ein halbiertes Federvieh, sondern ein großes Stück Gouda-Käse mit einem Roggenbrötchen handelt.

Vielfalt auf dem Tisch
Essen, trinken und feiern gehört für die Kölner zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen. Ein Bummel durch die gemütlichen Gässchen der Altstadt offenbart die große Palette an internationalen Spezialitätenrestaurants und Weinhäusern. Oft sind es die etwas versteckt gelegenen Lokale, die einen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Auch die Spitzengastronomie ist in Köln kein Fremdwort. Die Zahl der Etablissements, die sich mit einem Stern schmücken dürfen, hat in den letzten Jahren ständig zugenommen.

Schlaflos in Köln: Szene, Nachtleben und Musik

Wenn es heißt, eine Stadt schläft nicht, muss es sich um Köln handeln. Rund um die Zülpicher Straße im Südwesten der Stadt prägt ein junges Publikum das abendliche Stadtbild. In dem Viertel, von den Kölnern „Kwartier Lateng“ getauft, finden sich Bars, Imbisse und Kneipen in Hülle und Fülle. Seit über 30 Jahren treffen sich hier vor allem die Studenten zum Ausflug ins Nachtleben. Vom Kölner „Ring“, der als abendliche Flaniermeile am Wochenende eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Nachtschwärmer ausübt, ist es nur ein kurzer Fußweg bis zum „Friesenviertel“, wo bis zum frühen Morgen in kleinen, aber feinen Clubs das Tanzbein geschwungen wird. Angesagte Adressen wie das „Studio 672“ oder das „Tiefenrausch“ am Ring ziehen neben prominenten Gästen auch renommierte DJs aus allen Teilen der Welt magisch an.

Kleinkunst und Konzerte sind sprichwörtlich „an jeder Ecke“ in den Konzerthallen und Clubs zu finden. Dabei kommen Musikliebhaber aller Stilrichtungen voll und ganz auf ihre Kosten: Von klassischen Konzerten bis zur avantgardistischen Improvisation, von Techno bis zur "World-Music", für jedes Ohr wird etwas angeboten. Das "Kölner JazzHaus", dessen Renommee weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinausreicht, lädt regelmäßig Größen aus aller Welt zu Gastspielen ein. Besonders beliebt: die typisch „kölsche" Musik. Mundart von Gruppen wie "BAP" oder "De Höhner" ist zwar für Auswärtige nicht ganz leicht zu verstehen, dennoch wippt der Fuß früher oder später unweigerlich im Takt mit.

Erholung naht

Bei schönem Wetter zieht es ganz Köln ins Freie. Wer sich nach dem Feiern ein wenig Entspannung gönnen möchte, kann in Köln unter einer Reihe von Naherholungsgebieten wählen. Rund um die Stadt laden Waldgebiete zu einem Spaziergang ein. Ein Sonnenbad am „Fühlinger See“, eine Bootsfahrt auf dem Rhein oder ein Besuch im preisgekrönten Kölner Zoo gehören zu den kleinen Freuden, die man sich hier gönnen kann. Und seit kurzem gibt es am Deutzer Rheinufer sogar einen richtigen Sandstrand…

Ob im „Veedel“, Brauhaus oder Nachtleben – die kölsche Lebensart wird jeden Besucher begeistern, denn in Köln fühlt sich die Welt zu Hause.

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Die Kulturstadt Köln

Geschichte und Gegenwart begegnen sich an jeder Ecke

Köln ist Kultur.
Das wird schon deutlich am Wahrzeichen der Stadt, dem mächti-gen gotischen Dom mit seinen fünf Schiffen und den 157 Meter hohen Türmen. Das berühmteste deutsche Bauwerk, das in spannender Beziehung zu seinem direkten Nachbarn, dem Hauptbahnhof steht, gilt als Krönung der gotischen Baukunst. Hier in der Altstadt schlägt das kulturelle Herz der ehemaligen römischen Siedlung am Rhein. Rund um die größte Kathedrale in Deutschland laden renommierte Museen mit hochkarätigen Sammlungen zu einem Besuch ein. Bedeutende Bauwerke aus allen historischen Epochen zeugen von einer abwechslungsreichen Architekturgeschichte. Auf der Bühne von Oper, Philharmonie und anderen Konzertsälen, städtischen und freien Theatern wird ein anspruchsvolles und vielfältiges Programm gespielt. Köln ist eine Stadt der Bildenden Kunst, der Medien, der Musik, des Theaters und der Literatur. Seine Bürger leben Kultur – und lieben das Brauchtum: Zu Karneval zieht es jedes Jahr weit über eine Million Menschen auf die Straßen der Stadt.

Baukunst aus zwei Jahrtausenden
Geschichte und Gegenwart begegnen sich in Köln an fast jeder Ecke. Im Stadtbild wechseln sich bedeutende Bauwerke aus der Römerzeit, dem Mittelalter und der Neuzeit ab und formen ein Mosaik mit ganz besonderem Charme.

Der Dom
„Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Kölner Dom den Typus der hochgotischen Kathedrale am reinsten und vollkommensten. Die Größe der Kölner Kathedrale wird schon durch das gewaltige Turmpaar bezeichnet, das Stadt und Umland in unvergleichlichem Maße beherrscht.“ So urteilt die UNESCO über das 1248 begonnene und 1880 vollendete Wahrzeichen der Stadt Köln, das ehemals höchste Gebäude der Welt.

1.600 Jahre Kulturgeschichte vereinigen sich unter dem Dach des monumentalen Bauwerks, das auch zahlreiche Kunstschätze beherbergt: das Gero-Kruzifix etwa, eine der frühesten erhaltenen Großplastiken des mittelalterlichen Europas. Der Schrein mit den Reliquien der Heiligen Drei Könige (entstanden 1190-1225) gilt als das bedeutendste Werk mittelalterlicher Goldschmiedekunst. Im Turm führen 509 Stufen auf die Aussichtsplattform in 95 Meter Höhe, dort hängt die größte schwingende Glocke der Welt. Der 24 Tonnen schwere Klangkörper hat von den Kölnern den liebevollen Spitznamen „Decker Pitter“ bekommen (nach St. Peter, wie die Hohe Domkirche offiziell heißt.) Von hier oben genießt man einen ausgezeichneten Blick über die Stadt.

Kölns Bürger verbindet eine tiefe emotionale Beziehung zu ihrem Dom. Er prägt nicht nur das städtische Logo, sondern auch unzählige andere Wappen und Abzeichen, wird in Liedern besungen, das Kölner Wahrzeichen ist in der Stadt allgegenwärtig. Während der Dom bleibt wie er ist – er überstand sogar den Zweiten Weltkrieg äußerlich fast unbeschadet – verändert sich sein Umfeld. Rechtzeitig zum Weltjugendtag 2005 wurde eine große Freitreppe fertig gestellt, die vom Hauptbahnhof unmittelbar zu der gotischen Kathedrale führt.

Die Kirchen
Ein Bogen rund um den Stadtkern mit dem Namen „Via Sacra“ verbindet die großen romanischen Kirchen in Köln. Zwölf dieser Schmuckstücke zeugen von der Bedeutung der Stadt im Mittelalter. Der mächtige Vierungsturm von Groß St. Martin beherrschte über Jahrhunderte hinweg das Kölner Stadtbild. Im Norden rahmt die doppeltürmige Chorfassade von St. Kunibert das Panorama ein, im Süden St. Severin. In der nördlichen Altstadt zieht St. Gereon die Blicke auf sich, ihren Namen bekam diese Kirche von einem römischen Hauptmann, der sich weigerte, die Christen in Köln zu verfolgen. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde St. Gereon vom Ovalbau aus römischer Zeit zum Dekagon (Zehneck) in seiner heutigen Form umgestaltet, eine architektonische Meisterleistung. Mit St. Maria im Kapitol, auf den Fundamenten eines römischen Tempels erbaut, findet sich ein weiteres Schlüsselwerk der Romanik inmitten der Kölner Altstadt.

Moderne Architektur auf historischem Fundament
Entlang der Ringe verlief die mittelalterliche Stadtmauer, von der mit Eigelstein-, Hahnen- und Severinstor noch drei wesentliche Bestandteile erhalten sind. Heute haben hier zum Beispiel Karnevalsgesellschaften ihr Domizil. Innerhalb der Ringe reihen sich historische Bauwerke wie das Rathaus, der Festsaal „Gürzenich“ oder das „Zeughaus“, in dem das Stadtmuseum untergebracht ist, neben moderne Bauten mit hohem architektonischem Anspruch. So fügt sich das Ensemble aus Philharmonie und Museum Ludwig perfekt in die Achse zwischen Dom und Hauptbahnhof. Im Nordwesten der Stadt entstand der städtebaulich und architektonisch vorbildliche „Mediapark“, in dem sich trapezförmige Baublöcke um einen halbrunden Platz gruppieren. Das „Weltstadthaus“ des Stararchitekten Renzo Piano mit seiner spektakulären Glaskuppel wurde 2005 eröffnet und bereichert Köln nun um einen weiteren architektonischen Glanzpunkt.

Von der Römerzeit bis zur Gegenwartskunst
Mit über 40 Häusern bietet die Kölner Museumslandschaft eine einzigartige Vielfalt verschiedenster Sammlungen aus allen Epochen der Kunst. Neben den großen Institutionen wie Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud, Museum Ludwig oder Römisch-Germanisches Museum warten überall in der Stadt Kostbarkeiten auf Freunde der Kunst. Von der Domschatzkammer über das Käthe-Kollwitz-Museum bis hin zum Deutschen Sport- und Olympia-Museum – die Auswahl kennt keine Grenzen. Daneben finden sich zahlreiche Galerien und Ateliers, die einen Spaziergang durch die Stadt zu einer Entdeckungsreise machen. Wer Kunst und Natur verbinden möchte, findet im Skulpturenpark nahe des berühmten Kölner Zoos in Riehl zeitgenössische Werke in reizvoller Umgebung.

Museum Ludwig
Die größte Pop-Art Sammlung außerhalb der USA ist im Museum Ludwig zu Hause. Seine Kollektion geht zu großen Teilen auf Schenkungen des Sammlerehepaars Peter und Irene Ludwig zurück, darunter Werke von Jasper Johns, Andy Warhol und Roy Lichtenstein. Mit rund 1.000 Bildern und Skulpturen beherbergt das Haus in unmittelbarer Nachbarschaft von Dom und Rhein auch die weltweit drittgrößte Sammlung von Pablo Picasso. Auf den rund 8.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche finden sich daneben Werke der russischen Avantgarde und der klassischen Moderne. Die Sonderausstellungen des Museum Ludwig sorgen regelmäßig für Rekordbesucherzahlen.

Wallraf-Richartz-Museum – Fondation Corboud       
Das älteste Museum in Köln ist seit 2001 in einem Tuffstein-Kubus in unmittelbarer Nähe zu Rathaus und Alter Markt beheimatet, der Entwurf stammt von dem renommierten Architekten Oswald Mathias Ungers. Die Sammlung umfasst den Zeitraum vom Mittelalter bis zum Impressionismus, jede Epoche ist durch eine unterschiedliche Raumfarbe gekennzeichnet. Zu den wichtigsten Werken des Museums zählen das berühmte Gemälde „Weltgericht“ von Stefan Lochner, ein Selbstbildnis von Rembrandt und die legendäre „Zugbrücke“ von Vincent van Gogh. Die Räume bieten Ausblicke auf Dom, Rathaus und Gürzenich. Dank der strengen Sachlichkeit und minimalistischen Einfachheit der Architektur kommen die ausgestellten Kunstwerke hervorragend zur Geltung.

Römisch-Germanisches Museum
In der Römerzeit stand dort, wo sich heute das Römisch-Germanische Museum erhebt, eine Villa. Von ihr erhalten geblieben ist das berühmte Dionysos-Mosaik aus der Zeit von 230-240 n. Chr. Es thematisiert in geometrischen Mustern Genuss und Lebensfreude in der Welt des Weingotts. Das Museum beherbergt die weltweit größte Sammlung römischer Gläser, ein weiteres Highlight ist die Kollektion des Schmucks aus der Zeit der Völkerwanderung. Ein ausgefeiltes Präsentationskonzept lässt den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Aber nicht nur seine Museen machen Köln zu einem Zentrum der Bildenden Kunst. Auch die wichtigen Messen tragen dazu bei. Von der klassischen Moderne bis zur Videokunst setzt vor allem die Art Cologne als größte Kunstmesse Europas Akzente und Maßstäbe. Die Cologne Fine Art, die die drei Kölner Frühjahrskunstmessen vereinigt, bietet Ausstellern, Sammlern und Besuchern ebenfalls eine attraktive Plattform von internationalem Format.

Musik, Theater, Literatur – Kultur für alle Sinne

Köln ist eine äußerst lebendige Theaterstadt. Die Inszenierungen von Oper und Schauspiel und den vielen freien Theatern finden im deutsprachigem Raum große Beachtung. Mit dem Gürzenich- und dem WDR-Sinfonieorchester sind hier gleich zwei Klangkörper von internationalem Ruf zu Hause. In der Rock- und Pop-Musik ist Köln Heimat einer der quirligsten und lebendigsten Szenen in Deutschland. Das Ringfest zieht mit einem Querschnitt durch alle Musikrichtungen jedes Jahr rund zwei Millionen Besucher an. Auch in der Literatur gehen von Köln wichtige Impulse aus. Heinrich Böll, Lew Kopelew und Dieter Wellershoff, das sind nur einige Namen, die man mit der Domstadt verbindet. Und das Festival „Lit.Cologne“ lockt jedes Jahr mehr Besucher zu Lesungen und Veranstaltungen in die Stadt.

Bühnen der Stadt Köln
Opern- und Schauspielhaus am Offenbachplatz bieten sowohl klassisches Repertoire, überraschen aber auch immer wieder mit unkonventionellen Projekten. Wagners „Ring der Nibelungen“ kam an der Oper in einer Inszenierung von Robert Carsen bereits mehrmals als kompletter Zyklus zur Aufführung. 2004 feierte die Schauspielerin Katharina Thalbach hier mit ihrer „Salome“ eine umjubelte Premiere. Am Schauspielhaus war Došan David Parizek mit den Bearbeitungen von Shakespeares „Hamlet“ und Schillers „Räubern“ sehr erfolgreich und fand auch außerhalb der Stadtgrenzen viel Beifall.

Neben den städtischen Bühnen bieten rund 60 private Theater Programme zwischen Klassik, Moderne, Boulevard, Comedy und volkstümlichem Schwank an. So ist das „Senftöpfchen“ Freunden des politischen Kabaretts auch über Köln hinaus ein Begriff. Das kölsche Urgestein Willy Millowitsch wurde zu einem der bekanntesten Kölner in Deutschland, nachdem das Fernsehen in den 50er Jahren mit Live-Übertragungen aus seinem Theater begonnen hatte. Heute setzt sein Sohn Peter die Schauspieltradition der Familie erfolgreich fort. Besonders glücklich darf sich in Köln derjenige schätzen, der Karten für das beliebte Hänneschen-Theater, die älteste Puppenbühne Deutschlands, ergattern kann. Für einige Vorstellungen, in denen der berühmte kölsche Humor auf den Punkt gebracht wird, übernachten hart gesottene Theaterfreunde sogar unter freiem Himmel vor dem Kassenhäuschen.

Das literarische Köln
Die Rheinmetropole ist Heimat vieler namhafter Autoren und Verlage. Nobelpreisträger Heinrich Böll lebte und arbeitete in Köln, auch das Archiv mit seinem Nachlass hat hier seinen Sitz. Es fand in der modernen Stadtbibliothek Platz, die pro Tag etwa 8.000 Besucher zählt und damit zu den größten des Landes gehört. Das internationale Literaturfest Lit.Cologne ist seit 2001 fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Köln und erfreut sich bei Autoren und Publikum ständig größerer Beliebtheit.

Lebendige Musikszene
Musik gehört zum Selbstverständnis der Stadt. Die Vielfalt von Stilen und Darbietungsformen kennt kaum Grenzen. Erste Adresse ist die Kölner Philharmonie, deren Konzertsaal 1986 in den Neubau für das Wallraf-Richartz-Museum und das Museum Ludwig integriert wurde. Das Haus ist einem antiken Theater nachempfunden und fasst 2000 Zuschauer. Das Programm bestreiten das Gürzenich-Orchester und das WDR-Sinfonieorchester, ergänzt durch regelmäßige Gastspiele von renommierten internationalen Klangkörpern, wie zuletzt dem Los Angeles Philharmonic.

Doch nicht nur die Klassik spielt in Köln eine große Rolle – auch die Freunde von Rock und Pop kommen hier auf ihre Kosten. Weltstars wie die Rolling Stones und Robbie Williams machen auf ihren Tourneen Station in Köln. Beim Ringfest im Sommer verwandelt sich die Stadt in eine riesige Bühne. Das c/o Pop-Festival im August präsentiert als Schrittmacher für die aktuellsten Strömungen der Popkultur die zahlreichen Facetten der weltweit boomenden elektronischen Musik. Im Musical Dome direkt am Rhein zogen erfolgreiche Langzeitproduktionen wie „Saturday Night Fever“ und „Jekyll und Hide“ Hunderttausende in ihren Bann. Zurzeit begeistert mit „We Will Rock You“ eine bombastische Hommage an die legendäre Rockband Queen die Zuschauer. Im Stadtgarten steht aktuelle Live-Musik im Mittelpunkt, auch Jazz-Freunde kommen hier auf ihre Kosten.

Auf die lokale Musikszene sind die Kölner besonders sehr stolz: Der kometenhafte Aufstieg von „BAP“ in den siebziger Jahren machte den „Kölschrock“ in ganz Deutschland zum Begriff. Heute haben auch Bands wie „Bläck Fööss“, „Höhner“ und „Brings“ nicht nur in Köln ihre Fans.

Brauchtum und Lebensfreude

Einen Grund zum Feiern braucht man in Köln nur selten. Dank des sprichwörtlichen rheinischen Frohsinns und der Offenheit der Kölner findet man hier schnell Freunde. Allein in unmittelbarer Nähe des Doms laden mehr als ein halbes Dutzend traditionelle Brauhäuser zu gutbürgerlicher Küche bei einem Glas Kölsch ein, eine Bierspezialität, die nur in Köln gebraut werden darf. Hier kann man auch auf das eine oder andere „Kölsche Original“ treffen, das den Gast bereitwillig über manche Besonderheit aufklärt, so zum Bespiel, dass sich hinter dem „Halven Hahn“ auf der Speisekarte ein schlichtes Käsebrötchen verbirgt.

Das ganze Jahr über fiebert ganz Köln einem magischen Datum entgegen: Am 11.11. um 11.11 Uhr fällt der Startschuss für die Karnevals-Session, das größte Fest der Stadt. Rund 400 Kostümsitzungen und Bälle laden zum Mitfeiern ein, bevor das närrische Treiben sieben Wochen vor Ostern mit dem Straßenkarneval seinen Höhepunkt erreicht. Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch gerät die Stadt sechs Tage lang in den Ausnahmezustand: Auf Straßen und Plätzen, am Arbeitsplatz und zu Hause, aber ganz besonders in den Kneipen tanzen, schunkeln, singen und lachen die Närrinnen und Narren um die Wette. Und wenn sich Rosenmontag der Kilometer lange Karnevalsumzug auf den Weg durch Köln macht und das meist verkleidete „Fußvolk“ Süßigkeiten und Blumen fordert (und bekommt), ist das ein Fest für über eine Million Menschen. Köln lädt dazu seine Gäste aus aller Welt ein – Mitfeiern fällt leicht, denn man muss kein Sprachgenie sein, um in den Karnevals-Hit „Viva Colonia“ einzustimmen.

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